unser Nachwuchs

Weder Karl Valentin, noch Lene Voigt, Liesl Karlstadt oder Bernd-Lutz Lange wären was geworden, wenn man ihnen nicht die Chance gegeben hätte, vor Publikum aufzutreten und Erfahrungen zu sammeln. Deshalb ist es beim KFV nicht eine Frage des Alters, der Erfahrung oder der Routine, ob man auf die weltbedeutenden Bretter darf, sondern des Willens und Wollens.

Auch in der Session 2015 haben die erfahrenen Jecken wieder einige ambitionierte Talente an die Hand genommen und ihnen die Bretter, die die Welt bedeuten, auf Hochglanz gebohnert. Und alle vier waren hinterher von sich selbst und vor allem dem Publikum begeistert!

johannaJohanna brachte den verkalkten Zausel El Beppone auf die Idee, in den Zirkus zu gehen. Als der nicht wollte, lockte sie ihn mit einer Tante, die nackt auf einem Tiger reitet. Na ja, Tiger hatte El Beppone schon lange nicht mehr gesehen, also sind sie losgegangen … Johanna ist trotz ihrer 12 Jahre schon eine erfahrene KFV-Närrin. Ob als Tänzerin oder … jo-vielleicht sogar mal in der Bütt: Sie hat eine Karriere vor sich!

neu-5In der dritten Gala-Veranstaltung 2015 wurde Johanna von Moritz vertreten. Damit blieb die Nummer zwar in der Familie, aber Moritz setzte noch einen drauf, als er auf dem Jäger-Hochsitz Füchse sah, während der Alte auf der anderen Seite eine Blondine beim Strippen beobachtete. Als Moritz rief: „Papa, gugge ma, Figgse, Figgse!“, antwortete der: „Aber nur, wenn du Mutti nichts sagst.“ Von Moritz wird man in den kommenden Sessionen sicher noch reden. Locker, leicht, unbeschwert: Die drei wichtigsten Gene für den Karneval.

timTim war die Jugend-Entdeckung der 2015er Session! Souverän und mit astreiner Rhetorik hat er sogar Situationen überspielt, die so manchem TV-Moderator graue Haare auf den Helm gravieren würden. Wirklich wie ein erfahrener Entertainer. Das hat auch das Publikum honoriert. Seine Nummer als Zauberlehrling war ganz sicher nur eine Zwischenstation auf dem Weg zur Thronfolge des alternden Ur- Gesteins Eddi Konfetti.

nickNick hatte in der Session 2015, ebenso wie Moritz, seinen ersten Auftritt. Er hat ein Herz für Fußball. Genau wie sein Papa. Allerdings geht Silvio lieber angeln, seit der Kulkwitzer Fußballplatz unter Wasser steht. Das allerdings konnte Nick nicht wissen und so kam er völlig enttäuscht mit einer durchnässten Nille aus der SSV Arena zurück. Sein Frust war so groß, dass er sich sogar hinter dem angelnden Vater versteckte und so leider nur marginal auf der Linse unserer Fotografin war. Aber nach der erfolgreichen Nummer gibts in den nächsten Jahren sicher noch ausreichend Gelegenheiten für Action-Fotos.